»Do kütt jet op üch zo« es unser Programm 2025 un 2026 op Kölsch
Zick 1950 jit et dä Aldermaatspillkreis, un zick 48 Johre lore mer jenau drop wat läuf. Wat wor, wat es, wat künnt kumme. Och dis un em kummende Johr kumme mer op de Bühn met ener kabarettistisch Lup un nem utopische Fäänjlas. Et jeit öm Jlöck un Nüsele, Parkplätz un Mülltonne, Cybercrime un KI, Sonnebrand un Bürrokratie, Jediers un Minsche. Ehr weed sin: De Minschheit lihrt off nor em Schnecketempo. Mer freue ons op wunderbare Ovende met üch.
Seit 1950 gibt es den Altermarktspielkreis, und seit 48 Jahren blicken wir genau hin. Was war, was ist, was könnte kommen. Auch in diese und im folgenden Jahr nutzen wir auf der Bühne die kabarettistische Lupe und das utopische Fernglas. Es geht um Glück und Geld, Parkplätze und Mülltonnen, Cybercrime und KI, Sonnenbrand und Bürokratie, Tiere und Menschen. Ihr werdet sehen: Die Menschheit lernt oft nur im Schneckentempo. Wir freuen uns auf wunderbare Abende mit euch.
Was zeichnet uns aus?
Der Altermarktspielkreis Köln e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Kabarett in kölscher Mundart zu gestalten und einem breiten Publikum nahezubringen. Wir bieten ein Amateurtheater, das frisch, zeitgemäß und künstlerisch anspruchsvoll ist. Dabei laden wir gezielt neue Mitglieder und Mitwirkende ein, unsere Aufführungen und den Verein zu bereichern.
Bürgernähe und ein offener Zugang sind uns besonders wichtig – jeder soll mitmachen und zuschauen können. Deshalb halten wir die Teilnahme bewusst einfach: Vereinsbeiträge und Eintrittspreise bleiben so niedrig wie möglich, damit niemand wegen seiner sozialen Herkunft ausgeschlossen wird.
Mit unseren jährlich wechselnden Programmen fördern wir Begegnungen und regen Gespräche über die Inhalte an. Das Format ist modular angelegt, sodass auch kleinere Auftritte, etwa in sozialen Einrichtungen, möglich sind. Die Stücke und Szenen entwickeln wir gemeinsam: Über persönliche Kontakte, soziale Medien und Veröffentlichungen in Mundart-Publikationen gewinnen wir neue Interessierte für unser Ensemble. Die Texte entstehen im Austausch – wir lesen Vorlagen, improvisieren und prüfen ihre Aktualität. Neue Texte und Lieder entwickeln wir zusammen, diskutieren sie und bringen eigene Ideen ein. Dabei unterstützt uns unser theaterpädagogischer Spielleiter.
So entsteht ein modernes, lebendiges Mundart-Theater, das Vielfalt zeigt und die Themen der Spielerinnen und Spieler sowie unserer Mitwelt aufgreift – offen für Neues und im Dialog mit dem Publikum.