„Do kom jet op üch zo“

Rückblick auf zwei besondere Kabarett-Abende im Bürgerhaus Kalk
Wir haben das Linksrheinische verlassen und den kölschen Humor ins Rechtsrheinische gebracht. Mit Unterstützung der Imhoff Stiftung und des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), die das immaterielle Kulturerbe der kölschen Sprache fördern, standen wir nach unserem erfolgreichen Auftritt im Oktober in Zollstock am 7. und 8. März jeweils um 18 Uhr im Bürgerhaus Kalk auf der Bühne.
Was das Publikum erlebte
Die Gäste erlebten zwei unterhaltsame, kurzweilige und abwechslungsreiche Abende – genau wie angekündigt. Es wurde herzlich gelacht, zustimmend genickt und an manchen Stellen nachdenklich geschwiegen. Mit scharfem Blick und viel Herz beleuchteten wir aktuelle Themen, die uns alle bewegen: Glück und Geld, Mythen und Bürokratie, Cyberkriminalität, Künstliche Intelligenz – und immer wieder die Frage, was uns als Menschen ausmacht. Natürlich alles auf Kölsch, pointiert, alltagsnah und stets „am Puls der Zeit“.


Vielfalt und kölsche Lebensfreude

Feine Zwischentöne, Wortwitz, szenische Darstellungen und kölsche Lebensweisheiten prägten das Programm. Die Vielfalt der Beiträge und die Freude am gemeinsamen Erleben machten die Abende zu einem besonderen Erlebnis – mit viel guter Laune, die sicher noch lange nachhallt.

Ein besonderer Dank

Wir haben uns im Bürgerhaus Kalk rundum wohlgefühlt. Die Location bot den perfekten Rahmen für unser Programm und trug mit ihrer Atmosphäre entscheidend zum Erfolg der Abende bei. Ein herzliches Dankeschön gilt der Leitung und dem Team des Hauses, die uns professionell und freundlich betreut haben. Von der Vorbereitung bis zur Durchführung lief alles reibungslos, sodass wir uns ganz auf unser Publikum konzentrieren konnten.

Unser Fazit

Zwei rundum gelungene Abende mit einem aufmerksamen Publikum, viel kölscher Lebensfreude und einer großartigen Gastgeberstätte. Wir sind dankbar für diese Erfahrung – und kommen mit einem neuen Programm gerne wieder ins Bürgerhaus Kalk.

Mir woren dobei

Auch 2025 war der Altermarktspielkreis wieder beim Daach der kölschen Sproch dabei. Am Sonntag, dem 21. September, hieß es erneut: »Mir fiere uns Sproch«. Wir haben uns sehr gefreut, mit unserem Kabarett-Programm Teil dieses besonderen Tages zu sein.

Wie im letzten Jahr waren wir am späten Nachmittag in der Piazzetta des Historischen Rathauses zu sehen. Mit zwei Ausschnitten aus unserem aktuellen Programm »Do kütt jet op üch zo« konnten wir mit kölschem Hätz die Zuschauer begeistern und für den Besuch unserer Vorstellungen am 18. und 19. Oktober im Pfarrsaal von St. Pius in Köln-Zollstock überzeugen.

Den ganzen Tag über lockten in Köln mehr als 60 Veranstaltungen rund um die kölsche Sprache und Kultur: Lesungen, Führungen, Workshops, Musik und Kabarett. Denn Kölsch verbindet Generationen, schafft Identität und prägt die lebendige Stadtkultur – dafür steht der Altermarktspielkreis seit 75 Jahren.

Zo »Fingen Se dat schön?« sin e Häd Lück no Zollstock un Ihrefeld jekumme

Wir blicken glücklich und zufrieden auf 2024 zurück. Nach unserem Auftritt in St. Pius in Zollstock durften wir am 10. November unser Kabarett „Fingen Se dat schön?“ vor ausverkauftem Haus im Bürgerzentrum Ehrenfeld spielen. 

 

Und was sollen wir sagen? Die Stimmung war fantastisch, das Publikum voll dabei, und wir hatten gemeinsam jede Menge Spaß. Humorvoll, fröhlich und unterhaltsam – genau so, wie wir es uns erhofft hatten, wurden die Abende im Pfarrsaal von St. Pius und im BüZe zu einem echten Highlight.

Dat wor ne schöne Ovend

Mitte April 2023 war der Altermarktspielkreis Teil der Lesung aus der Anthologie »Mit Herz und Humor« des Kulturvereins Schloss Eulenbroich. Unsere Autoren und Mitspieler Rita Goldammer sowie Theo Rüben begeisterten mit Ritas »Ballade von der Kölsche Schull-Lotterie« und Theos Prosatext »Von Minsche un Möppe«. Und als Zugabe zeigte des Altermarktspielkreis zwei Sketche aus dem letztjährigen Programm. Et wor ene schöne Ovend un ene kleine Vürgeschmack op dat neue Programm.

Ens widder spetze

Der 5. Kölsch-Literatur-Wettbewerb in Schloss Eulenbroich brachte es an den Tag. Unsere Autorin und Mitspielerin Rita Goldammer war ´mal wieder spitze. Am 22. Juni 2022 sprang Rita auf die oberste Stufe des Siegertreppchens und belegte mit ihrem Lyriktext „Ballade vun dä kölsche Schull-Lotterie“ den ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch. 

Am Beispiel der unsäglichen Zuteilung von Schulplätzen an den Kölner Schulen beschreibt Rita Goldammer die wohl nie endenden Probleme in unserer Stadt. Es geht nichts so richtig voran: Oper, dat Loch, Ost-West-Achse, Brücken- und Museumssanierung usw. Wir hoffen, dass irgendwann irgendetwas fertig wird. Kann sich irgendjemand vorstellen, eines Tages in der fertig sanierten Oper zu sitzen und zur Vorstellung mit der U-Bahn aus der Südstadt angereist zu sein?

Mer han uns gefreut, dat esu vill Lück do wore

Nach den Auftritten unter freiem Himmel im Kölner Volksgarten war der Altermarktspielkreis im Herbst 2022 wieder auf der Bühne. Im Pfarrsaal von St. Pius und in der Aula An St. Theresia konnten wir an zwei langen Wochenenden Ende Oktober und Anfang November mit unserem neuen Programm »vun drusse noh drenne« unser treues Publikum bezaubern. Der Zuspruch des Publikums war überwältigend – trotz Corona. »Die Aufführung war Spitze, auch mit den neuen Kräften. Es war rundum super. Weiter so, vielen Dank, bis demnächst«, so eine begeisterte Zuschauerin.

Ne Parapluie han mer nit gebruch

 

Es war wieder ein schönes Wochenende. Die Besucher unseres zweiten Stationentheaters am 2. und 3. Oktober 2021 im Kölner Volksgarten waren begeistert. »Es war wirklich spitze«, so eine begeisterte Besucherin. Obwohl die Wetterprognosen nicht vielversprechend waren, hat sich kaum jemand davon abhalten lassen, sich unser aktualisiertes Programm anzuschauen. Letztendlich konnten wir ohne einen einzigen Regentropfen auftreten. Lediglich prasselte die eine oder andere Kastanie gefahrlos auf uns nieder.

 

Der Mix aus den Stücken des vorigen Jahres und die neu hinzugefügten Beiträge wie »De Hungsköttelballad« oder der Untergang des Paschas haben gezeigt, dass wir damit wieder gemäß unseres Slogans »am Puls der Zigg« waren. Auch der Kölner Wochenspiegel berichtete über unsere Veranstaltung.

Altermarktspielkreis Köln

Kölsch Thiater zick 1950 – am Puls der Zigg


Im Jahr 1950 führte eine Spielgemeinschaft auf dem Kölner Altermarkt ein Stück auf mit dem Titel »Mer sin noch do«. Diese Spielgemeinschaft erhielt später den Namen »Altermarktspielkreis« und blickt somit auf eine lange Tradition zurück. 

Seitdem haben wir sehr unterschiedliche Theaterformate in unserer kölschen Sprache dargeboten, von der Revue über das Krippenspiel bis hin zum »Passionsspill«.

Stets im Programm fest verankert war und ist die »Äugelskess«, in der Alltagssituationen und gesellschaftskritische Geschehnisse kabarettistisch dargeboten werden. Unsere kölsche Sprache macht es möglich, dem Zuschauer zeitkritische Inhalte direkt, ehrlich und mit einem Schmunzeln versehen vor Augen zu führen.

Wir suchen neue Mitspielerinnen und Mitspieler

Mer brenge Kölsch en et Spill
Als engagiertes Amateurtheater mit langer Tradition suchen wir neue Mitstreiter, die Spaß an der kölschen Sprache haben. Auch wer sich im Kölschen unsicher fühlt, sollte sich melden. Wir leisten jedwede Unterstützung in der Anwendung und beim Sprechen der kölschen Sprache. Unter Anleitung eines Theaterpädagogen erarbeitet das Ensemble heitere, liebevoll-kritische und satirische Szenen über Köln und seine Menschen mit all ihren Eigenarten und bringt diese auf die Bühne.

Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme per E-Mail oder telefonisch. Auch wenn Sie über unsere aktuellen Aktivitäten auf dem Laufenden bleiben möchten. 

Zur regelmäßigen Probe treffen wir uns alle 14 Tage im Wechsel dienstags und donnerstags um 19:00 Uhr in der Kölner Südstadt.