Vill Spass un Freud em kölsche Fasteleer

Mer wünsche all Lückcherinnen un Lückcher vill Freud und hoffe, dat dat Wedder metspillt. Dot schön schunkele, danze un singe. Drinkt nit allzo vill, öm am nächste Daach widder fit zo sin. Dä Kater loot Ehr am Beste en de Kess. 

Un wann Ehr von Weetschaff zo Weetschaff trecke deit oder zo einem der Zöch goht, treckt Üch schön wärm aan.

 

Un denkt dran: Karneval e Spillche, gitt Allerhellige e Bildche.

Mer sage DANKE

Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher der Aufführungen von »DÜRFE MER DAT« Ende November in St. Pius und Anfang Dezember An Sankt Theresia. Gemeinsam haben wir gelacht, nachgedacht und unvergessliche Momente erlebt. Die bunte kabarettistische Mixtur aus Humor, Schauspiel, Gesang und Herzlichkeit war ansteckend. Wir bedanken uns bei allen, die dabei waren und die kölsche Atmosphäre mit uns genossen haben. 

 

Euer begeistertes Feedback bedeutet uns viel und motiviert uns, auch in Zukunft mit Leidenschaft großartige Theatermomente zu schaffen. Das unverhoffte Wintermärchen am letzten Aufführungsabend An St. Theresia war ein besonderer Abschluss.

 

Für alle und für diejenigen, die nicht live dabei sein konnten, haben wir in unserer Galerie Szenenbilder der Aufführung zusammengestellt. Taucht noch einmal ein in die Welt von »DÜRFE MER DAT«!

 

Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Theatererlebnisse mit euch und laden euch herzlich ein, regelmäßig hier vorbeizuschauen, um über zukünftige Aufführungen, Veranstaltungen und Neuigkeiten informiert zu bleiben.

Mer wore dobei

Mitte April 2023 war der Altermarktspielkreis Teil der Lesung aus der Anthologie »Mit Herz und Humor« des Kulturvereins Schloss Eulenbroich. Unsere Autoren und Mitspieler Rita Goldammer sowie Theo Rüben begeisterten mit Ritas »Ballade von der Kölsche Schull-Lotterie« und Theos Prosatext »Von Minsche un Möppe«. Und als Zugabe zeigte des Altermarktspielkreis zwei Sketche aus dem letztjährigen Programm. Et wor ene schöne Ovend un ene kleine Vürgeschmack op dat neue Programm, dat mer üch demnächs vürstelle weede. Mer spille Engk November widder em Pius un Anfang Dezember An St. Theresia. Motto und präzis Zigge kumme beizigge.

Dat wor widder spetze

Der 5. Kölsch-Literatur-Wettbewerb in Schloss Eulenbroich brachte es an den Tag. Unsere Autorin und Mitspielerin Rita Goldammer war ´mal wieder spitze. Am 22. Juni 2022 sprang Rita auf die oberste Stufe des Siegertreppchens und belegte mit ihrem Lyriktext „Ballade vun dä kölsche Schull-Lotterie“ den ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch. 

Am Beispiel der unsäglichen Zuteilung von Schulplätzen an den Kölner Schulen beschreibt Rita Goldammer die wohl nie endenden Probleme in unserer Stadt. Es geht nichts so richtig voran: Oper, dat Loch, Ost-West-Achse, Brücken- und Museumssanierung usw. Wir hoffen, dass irgendwann irgendetwas fertig wird. Kann sich irgendjemand vorstellen, eines Tages in der fertig sanierten Oper zu sitzen und zur Vorstellung mit der U-Bahn aus der Südstadt angereist zu sein?

Mer han uns gefreut, dat esu vill Lück do wore

Nach den Auftritten unter freiem Himmel im Kölner Volksgarten war der Altermarktspielkreis im Herbst 2022 wieder auf der Bühne. Im Pfarrsaal von St. Pius und in der Aula An St. Theresia konnten wir an zwei langen Wochenenden Ende Oktober und Anfang November mit unserem neuen Programm »vun drusse noh drenne« unser treues Publikum bezaubern. Der Zuspruch des Publikums war überwältigend – trotz Corona. »Die Aufführung war Spitze, auch mit den neuen Kräften. Es war rundum super. Weiter so, vielen Dank, bis demnächst«, so eine begeisterte Zuschauerin.

Ne Parapluie han mer nit gebruch

 

Es war wieder ein schönes Wochenende. Die Besucher unseres zweiten Stationentheaters am 2. und 3. Oktober 2021 im Kölner Volksgarten waren begeistert. »Es war wirklich spitze«, so eine begeisterte Besucherin. Obwohl die Wetterprognosen nicht vielversprechend waren, hat sich kaum jemand davon abhalten lassen, sich unser aktualisiertes Programm anzuschauen. Letztendlich konnten wir ohne einen einzigen Regentropfen auftreten. Lediglich prasselte die eine oder andere Kastanie gefahrlos auf uns nieder.

 

Der Mix aus den Stücken des vorigen Jahres und die neu hinzugefügten Beiträge wie »De Hungsköttelballad« oder der Untergang des Paschas haben gezeigt, dass wir damit wieder gemäß unseres Slogans »am Puls der Zigg« waren. Auch der Kölner Wochenspiegel berichtete über unsere Veranstaltung.

Altermarktspielkreis Köln

Kölsch Thiater zick 1950 – am Puls der Zigg


Im Jahr 1950 führte eine Spielgemeinschaft auf dem Kölner Altermarkt ein Stück auf mit dem Titel »Mer sin noch do«. Diese Spielgemeinschaft erhielt später den Namen »Altermarktspielkreis« und blickt somit auf eine lange Tradition zurück. 

Seitdem haben wir sehr unterschiedliche Theaterformate in unserer kölschen Sprache dargeboten, von der Revue über das Krippenspiel bis hin zum »Passionsspill«.

Stets im Programm fest verankert war und ist die »Äugelskess«, in der Alltagssituationen und gesellschaftskritische Geschehnisse kabarettistisch dargeboten werden. Unsere kölsche Sprache macht es möglich, dem Zuschauer zeitkritische Inhalte direkt, ehrlich und mit einem Schmunzeln versehen vor Augen zu führen.

Wir suchen neue Mitspielerinnen und Mitspieler

Mer brenge Kölsch en et Spill
Als engagiertes Amateurtheater mit langer Tradition suchen wir neue Mitstreiter, die Spaß an der kölschen Sprache haben. Auch wer sich im Kölschen unsicher fühlt, sollte sich melden. Wir leisten jedwede Unterstützung in der Anwendung und beim Sprechen der kölschen Sprache. Unter Anleitung eines Theaterpädagogen erarbeitet das Ensemble heitere, liebevoll-kritische und satirische Szenen über Köln und seine Menschen mit all ihren Eigenarten und bringt diese auf die Bühne.

Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme per E-Mail oder telefonisch. Auch wenn Sie über unsere aktuellen Aktivitäten auf dem Laufenden bleiben möchten. 

Zur regelmäßigen Probe treffen wir uns alle 14 Tage donnerstags um 19:00 Uhr in der Kölner Südstadt.