Ne Parapluie han mer nit gebruch

 

Es war wieder ein schönes Wochenende. Die Besucher unseres zweiten Stationentheaters am 2. und 3. Oktober 2021 im Kölner Volksgarten waren begeistert. »Es war wirklich spitze«, so eine begeisterte Besucherin. Obwohl die Wetterprognosen nicht vielversprechend waren, hat sich kaum jemand davon abhalten lassen, sich unser aktualisiertes Programm anzuschauen. Letztendlich konnten wir ohne einen einzigen Regentropfen auftreten. Lediglich prasselte die eine oder andere Kastanie gefahrlos auf uns nieder.

 

Der Mix aus den Stücken des vorigen Jahres und die neu hinzugefügten Beiträge wie »De Hungsköttelballad« oder der Untergang des Paschas haben gezeigt, dass wir damit wieder gemäß unseres Slogans »am Puls der Zigg« waren. Auch der Kölner Wochenspiegel berichtete über unsere Veranstaltung.

 

Nachdem sich unserer Meinung nach die Corona Lage etwas beruhigt hat, können wir einen vorsichtigen Ausblick auf die kommenden Monate wagen. Vielleicht gelingt es uns, im Frühjahr des neuen Jahres eine Aufführung im geschlossenen Raum auf die Beine zu stellen. Zumal wir seit Neuestem wieder unsere Proberäume nutzen können.

 

Bleiben Sie uns also wohlgesonnen und schauen Sie hin und wieder hier mal vorbei. Unsere »Stammkunden« halten wir per E-Mail auf dem Laufenden. Wer mit in den Verteiler aufgenommen werden möchte, kann sich gerne auf unserer Kontaktseite anmelden.

Rita! Dat häs de jot jemaht

Es gibt erfreuliche Nachrichten aus dem Kreis des Altermarktspielkreises. Am Abend des 30. Juni 2021 präsentierten insgesamt sechs Teilnehmer im Rösrather Schloss Eulenbroich beim 4. Kölsch-Literatur-Wettbewerb ihre in einer Vorauswahl ausgewählten Lyrik- und Prosatexte. Dabei stieg unsere Mitspielerin und Autorin Rita Goldammer mit ihrem Vortrag »Wie et kom, dat...« auf das Siegertreppchen und belegte mit ihrem Verzällche den zweiten Platz. Wir gratulieren herzlichst. Die Redaktion des Kölner Stadt-Anzeigers war vor Ort und veröffentlichte im Lokalteil einen Artikel, den Sie sich hier ansehen können. 

 

In Hinblick auf unser neues Stationentheater haben wir Rita Goldammers Beitrag als Theaterstück aufbereitet und werden dies Anfang Oktober aufführen. 

Altermarktspielkreis Köln

Kölsch Thiater zick 1950 – am Puls der Zigg


Im Jahr 1950 führte eine Spielgemeinschaft auf dem Kölner Altermarkt ein Stück auf mit dem Titel »Mer sin noch do«. Diese Spielgemeinschaft erhielt später den Namen »Altermarktspielkreis« und blickt somit auf eine lange Tradition zurück. 

Seitdem haben wir sehr unterschiedliche Theaterformate in unserer kölschen Sprache dargeboten, von der Revue über das Krippenspiel bis hin zum »Passionsspill«.

Stets im Programm fest verankert war und ist die »Äugelskess«, in der Alltagssituationen und gesellschaftskritische Geschehnisse kabarettistisch dargeboten werden. Unsere kölsche Sprache macht es möglich, dem Zuschauer zeitkritische Inhalte direkt, ehrlich und mit einem Schmunzeln versehen vor Augen zu führen.

Wir suchen neue Mitspielerinnen und Mitspieler

Mer brenge Kölsch en et Spill
Als engagiertes Amateurtheater mit langer Tradition suchen wir neue Mitstreiter, die Spaß an der kölschen Sprache haben. Auch wer sich im Kölschen unsicher fühlt, sollte sich melden. Wir leisten jedwede Unterstützung in der Anwendung und beim Sprechen der kölschen Sprache. Unter Anleitung eines Theaterpädagogen erarbeitet das Ensemble heitere, liebevoll-kritische und satirische Szenen über Köln und seine Menschen mit all ihren Eigenarten und bringt diese auf die Bühne.

Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme per E-Mail oder telefonisch. Auch wenn Sie über unsere aktuellen Aktivitäten auf dem Laufenden bleiben möchten. 

Zur regelmäßigen Probe treffen wir uns alle 14 Tage donnerstags um 18:30 Uhr in der Kölner Südstadt.