Dat neue Programm

Äugelskess 2022 – vun drusse noh drenne


Eine schwierige Zeit und dennoch erfolgreiche Auftritte im Kölner Volksgarten liegen hinter uns. Allen Widerständen zum Trotz ist unser Optimismus nicht zum Erliegen gekommen. In den letzten Wochen ist ein neues Programm entstanden, das wir euch nunmehr präsentieren möchten.


Drusse – do es de Welt schwer am ächze, do fingk mer off kein Wööd för. Drenne, do sin mer unger uns, do han mer et Levve em Greff. Ävver drusse, do es de Luff vill besser un manchmol es et och drenne nit ganz esu, wie mer gedaach hät. 

Mer wore zwei Johr lang drusse ungerwägs und jetz bränge m’r üch noh drenne, wat uns do esu opgefalle es. Natörlich als kölsch Kabarett-Thiater – nor wann mer jään en d’r Speegel loort, süht mer beizigge, wo mer sich ens wäsche künnt.
 
Kutt uns besöke un dann loore mer zesamme noh …
 
Draußen – da ächzt die Welt, dass uns oft die Worte fehlen. Drinnen – da sind wir unter uns, da haben wir das Leben im Griff. Aber draußen, da ist die Luft viel besser und manchmal entwickeln sich die Dinge auch drinnen anders, als man sich das vorgestellt hat.
Wir waren zwei Jahre draußen unterwegs und jetzt bringen wir euch das nach drinnen, was uns dabei so aufgefallen ist. Natürlich als kölsches Kabaretttheater – nur wenn man gerne in den Spiegel schaut, sieht man rechtzeitig, wo man sich mal wieder waschen könnte.
 
Kommt uns besuchen und dann schauen wir gemeinsam nach …

Termine

Anfangstermine: 
Freitag und Samstag 
jeweils 19:30 Uhr, 
Sonntag 17:30 Uhr.

28./29./30. Oktober

Pfarrsaal St. Pius, 

Irmgardstraße 13, 
50969 Köln-Zollstock

5./6. November

Aula der Gemeinschaftsgrundschule 
An St. Theresia 
An St. Theresia 1, 
51067 Köln-Buchheim

Tickets:

Eintritt pro Person 15 EUR,
inkl. VRS-Ticket.
12 EUR bei Vorlage des Köln-Passes,
Kartenbestellung: telefonisch (0221) 28 01,
online über KölnTicket und
an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Beide Spielstätten sind barrierefrei. Die Begleitperson eines Rollstuhlfahrers hat freien Eintritt.

Unsere Bestuhlung bietet genügend Möglichkeiten, ausreichend Abstand zum Sitznachbarn zu halten.

Schnell buchen:

Dat wor widder spetze

Der 5. Kölsch-Literatur-Wettbewerb in Schloss Eulenbroich brachte es an den Tag. Unsere Autorin und Mitspielerin Rita Goldammer war ´mal wieder spitze. Am 22. Juni 2022 sprang Rita auf die oberste Stufe des Siegertreppchens und belegte mit ihrem Lyriktext „Ballade vun dä kölsche Schull-Lotterie“ den ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch. 

Am Beispiel der unsäglichen Zuteilung von Schulplätzen an den Kölner Schulen beschreibt Rita Goldammer die wohl nie endenden Probleme in unserer Stadt. Es geht nichts so richtig voran: Oper, dat Loch, Ost-West-Achse, Brücken- und Museumssanierung usw. Wir hoffen, dass irgendwann irgendetwas fertig wird. Kann sich irgendjemand vorstellen, eines Tages in der fertig sanierten Oper zu sitzen und zur Vorstellung mit der U-Bahn aus der Südstadt angereist zu sein?

Ne Parapluie han mer nit gebruch

 

Es war wieder ein schönes Wochenende. Die Besucher unseres zweiten Stationentheaters am 2. und 3. Oktober 2021 im Kölner Volksgarten waren begeistert. »Es war wirklich spitze«, so eine begeisterte Besucherin. Obwohl die Wetterprognosen nicht vielversprechend waren, hat sich kaum jemand davon abhalten lassen, sich unser aktualisiertes Programm anzuschauen. Letztendlich konnten wir ohne einen einzigen Regentropfen auftreten. Lediglich prasselte die eine oder andere Kastanie gefahrlos auf uns nieder.

 

Der Mix aus den Stücken des vorigen Jahres und die neu hinzugefügten Beiträge wie »De Hungsköttelballad« oder der Untergang des Paschas haben gezeigt, dass wir damit wieder gemäß unseres Slogans »am Puls der Zigg« waren. Auch der Kölner Wochenspiegel berichtete über unsere Veranstaltung.

Altermarktspielkreis Köln

Kölsch Thiater zick 1950 – am Puls der Zigg


Im Jahr 1950 führte eine Spielgemeinschaft auf dem Kölner Altermarkt ein Stück auf mit dem Titel »Mer sin noch do«. Diese Spielgemeinschaft erhielt später den Namen »Altermarktspielkreis« und blickt somit auf eine lange Tradition zurück. 

Seitdem haben wir sehr unterschiedliche Theaterformate in unserer kölschen Sprache dargeboten, von der Revue über das Krippenspiel bis hin zum »Passionsspill«.

Stets im Programm fest verankert war und ist die »Äugelskess«, in der Alltagssituationen und gesellschaftskritische Geschehnisse kabarettistisch dargeboten werden. Unsere kölsche Sprache macht es möglich, dem Zuschauer zeitkritische Inhalte direkt, ehrlich und mit einem Schmunzeln versehen vor Augen zu führen.

Wir suchen neue Mitspielerinnen und Mitspieler

Mer brenge Kölsch en et Spill
Als engagiertes Amateurtheater mit langer Tradition suchen wir neue Mitstreiter, die Spaß an der kölschen Sprache haben. Auch wer sich im Kölschen unsicher fühlt, sollte sich melden. Wir leisten jedwede Unterstützung in der Anwendung und beim Sprechen der kölschen Sprache. Unter Anleitung eines Theaterpädagogen erarbeitet das Ensemble heitere, liebevoll-kritische und satirische Szenen über Köln und seine Menschen mit all ihren Eigenarten und bringt diese auf die Bühne.

Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme per E-Mail oder telefonisch. Auch wenn Sie über unsere aktuellen Aktivitäten auf dem Laufenden bleiben möchten. 

Zur regelmäßigen Probe treffen wir uns alle 14 Tage donnerstags um 18:30 Uhr in der Kölner Südstadt.